Zahnimplantate



Bei Zahnimplantaten handelt es sich um künstliche Zahnwurzeln, welche in den Kiefer eingesetzt werden. Somit kann dann der durch den Zahntechniker hergestellte Zahnersatz angepasst bzw. eingesetzt werden. Zahnimplantate können einzelne, fehlende Zähne komplett ersetzen, aber auch bei mehreren vorhandenen Zahnlücken als Halterung für Brücken oder Prothesen eingesetzt werden.

Dank der unterstützenden Wirkung von Zahnimplantaten kommt der der Patient in den Genuss eines dauerhaften Zahnersatzes, welcher einen hervorragenden Ersatz für den natürlichen Zahn im Gebiss des Patienten darstellt. Durch Zahnimplantate wird nicht nur das optische Bild eines Gebisses um ein Vielfaches verbessert, sondern darüber hinaus wird auch das Selbstwertgefühl des behandelten Patienten aufgewertet. Denn verbleibt eine Lücke im Gebiss, so bildet sich der Kiefer entsprechend zurück, da der Halt durch die fehlende Zahnwurzel fehlt. Dies kann zu unerwünschten Veränderungen der Gesichtszüge bzw. auch zu einer frühzeitigen Faltenbildung führen.

Zahnimplantate = „Wunderwaffe“ der Zahnkosmetik

Durch den Einsatz von Zahnimplantaten wird diese Rückbildung verhindert und der Patient hat darüber hinaus auch keine das optische Bild in negativer Weise beeinflussende Lücke mehr im Mundraum.

Bei der Implantologie werden in der Regel schraubenähnliche Implantate aus Titan oder Keramik in den Kiefer eingepflanzt, welche dann die künstliche Zahnwurzel bilden. Im Anschluss daran nach der Abheilung der eigentliche Zahnersatz aufgeschraubt und der Patient verfügt nun über festen, neuen Zahn.

Derzeit existieren etwa 70 verschiedene Implantatsysteme, welche in der Zahnmedizin angeboten werden. Welches für den jeweiligen Patienten das Passende ist, wird der Implantologe erst anhand diverser Röntgenaufnahmen sowie durch die Anamnese bei der Voruntersuchung bzw. nach einem Vorgespräch entscheiden können.

Eine Implantation beinhaltet nicht nur das Implantat selbst, sondern auch eine entsprechende Vorbehandlung und eine komplette Zahnreinigung müssen durchgeführt werden. Mangelnde Hygiene, Karies oder weitere Bakterien könnten eventuell zur Folge haben, dass das Implantat vom Körper nicht angenommen wird, was letztendlich zu gravierenden Komplikationen führen kann.

Insbesondere während der ersten Zeit nach dem Einsetzen der künstlichen Zahnwurzel ist also auf eine entsprechende Mundhygiene zu achten. Die Korrektur fehlender Zähne durch Zahnimplantate ist auch für das Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein vieler Patienten wichtig, denn fehlende Eck- oder Schneidezähne können bei vielen Menschen negative Auswirkungen auf das eigene Selbstbewusstsein haben.

Diesem Problem kann beispielsweise durch Zahnimplantate entgegengewirkt werden: sie tragen dazu bei, dass der Patient endlich wieder unbeschwert lächeln kann, ohne darauf achten zu müssen, das Augenmerk Anderer auf die fehlenden Zähne zu lenken. Übrigens vermag sich eine Zahnlücke nicht nur auf die Ästhetik, sondern auch auf die Essgewohnheiten auszuwirken – generell steht in jedem Fall fest, dass aufgrund dieser Gegebenheiten die Lebensqualität eines Menschen stark beeinträchtigt wird.
Um Kosten zu sparen, besteht im Einzelnen jedoch auch die Möglichkeit, lediglich tragende Zähne durch Implantate zu ersetzen, um diese dann als Halterung für Brücken oder zur Befestigung von Prothesen zu verwenden.

Nicht selten haben Patienten Probleme, beim Tragen einer Vollprothese einen sicheren Halt ihrer Dritten zu gewährleisten: häufig verrutscht diese beim Sprechen oder beim Essen aufgrund mangelnder Stabilität. Dieses liegt u. a. daran, dass sich mit der Zeit während des Tragens einer Prothese der Kiefer nach und nach der Kiefer zurückbildet. Da aber auch derartige Prothesen relativ teuer sind, sollte in Erwägung gezogen werden, eine Kompromisslösung durchzuführen und wenigstens einige Implantate einzusetzen und somit bei eingesetzten Brücken das Problem effektiv zu lösen.