Vor- und Nachteile



Pro-Argumente für Zahnimplantate

Der wichtigste Vorteil für den Patienten ist bei Zahnimplantaten sicherlich der feste Halt und die im Normalfall bis zu lebenslange Haltbarkeit. Ein weiteres Argument ist darüber hinaus auch die Vermeidung von Knochenabbau im Kiefer. Denn Fakt ist, dass durch die Implantate selbst der Kiefer wieder gestärkt wird und sich daher nicht zurückbilden kann, wie dieses bei Zahnlücken oder gar bei Zahnlosigkeit der Fall sein kann.

Zahnimplantate verhindern Veränderungen in der Gesichtspartie sowie auch eine unerwünschte Faltenbildung, die durch die Rückbildung der Kiefernknochen verursacht werden würde. Durch das Einsetzen von Zahnimplantaten kann ein Patient, der zuvor mit schlechten Zähnen, einzelnen oder gar mehreren Gebisslücken leben musste, wieder ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln, unbeschwert lachen ohne darauf achten zu müssen, wie die fehlenden Zähne am besten zu verbergen sind.

Innerhalb unserer Gesellschaft ist einfach ein einwandfreies, gepflegtes Gebiss das A und O! Der erste Eindruck vermag in gewissen Situationen von entscheidender Bedeutung zu sein – sei es bei der Jobsuche oder im Hinblick auf eine mögliche Partnerwahl….

Ein weiterer Bereich, indem der Einsatz von Implantaten von hoher Wichtigkeit ist, ist die Verwendung für die Halterung von Brücken bzw. zur Befestigung von Prothesen. Ein Gefühl der Sicherheit wird auf diese Weise zusätzlich vermittelt.

Insbesondere bei großflächigen Lücken im Gebiss kann es übrigens vorkommen, dass gerade die Zähne, die eigentlich als Verankerung bzw. Basis für eine Brücke dienen sollten, bereits geschädigt sind. Natürlich würden diese durch ein Anschleifen noch weiter beschädigt, was letztendlich dazu führen kann, dass häufig auch die eigene Zahnwurzel beeinträchtigt wird.

Welche Möglichkeit kann nunmehr genutzt werden, die Brücke zu befestigen und dennoch gleichzeitig einen langfristigen Halt zu garantieren? Schmerzhafte Wurzelbehandlungen wären überdies die Folge…. Zahnimplantate sind somit in jedem Fall die ideale Lösung, denn sie gewährleisten perfekt sitzende dritte Zähne – egal, ob als Halterung für Brücken oder als Implantate für das gesamte Gebiss. Es gilt stets zu berücksichtigen, dass im Vergleich zu herkömmlichem Zahnersatz in Form von Kronen, Brücken oder gar Komplettprothesen Zahnimplantate zwar die kostspieligere, dafür aber die dauerhaftere Variante darstellen.

Sowohl im Inland, als auch im Ausland verfügen die meisten Zahnarztpraxen über ein sehr ausgeprägtes Know-how, kombiniert mit modernster technischer Ausrüstung. Erfahrungsberichten zufolge verhält es sich überdies gar so, dass die fachlichen Kenntnisse der Dentisten in der Türkei, in Ungarn etc. oftmals weitaus fortschrittlicher seien, als dieses hierzulande der Fall ist. Wiederum ein Vorteil, der eindeutig dafür spricht, Zahnimplantate im Ausland einsetzen zu lassen!

Nachteile beim Einsatz von Zahnimplantaten

Ein Nachteil von Implantaten ist sicherlich in erster Linie der relativ hohe Preis, der sich vor allem für Kassenpatienten ohne Krankenzusatzversicherung ergibt. Denn in diesem Zusammenhang sind zum Teil immense Eigenleistungen erforderlich; mit einer eventuellen Kostenerstattung seitens der GKV kann nach aktuellem Stand noch nicht gerechnet werden.

Im Vergleich zu herkömmlichem Zahnersatz – diesbezüglich besteht zumindest eine gewisse Option darauf, eine Kostenübernahme in Anspruch nehmen zu können - liegt bei Implantaten der Eigenanteil für Kassenpatienten bei 100 %.

Bei einer entsprechenden Mundhygiene kann ein Implantat in der Tat dauerhaft und lebenslang haltbar sein. Dennoch birgt sich hier ein gewisses Risiko – insbesondere für die Patienten, die das Thema „Mundhygiene“ eher als zweitrangig betrachten. Es ist de facto unabdingbar, in regelmäßigen Abständen eine professionelle Zahnreinigung sowie andere prophylaktische Maßnahmen durchführen zu lassen: durch bakterielle Entzündungen kann es im schlimmsten Falle gar bis zum Verlust des Implantats kommen! Dieser potentiellen Gefahr kann man jedoch effektiv durch eine perfekte Mundhygiene sowie durch die regelmäßige Entfernung von Zahnstein entgegenwirken.

Zusammenfassen sei gesagt, dass die Verwendung von Zahnimplantaten zwar weitaus zeit- und kostenaufwändiger ist, jedoch sollte dieses mitnichten als Kontra-Argument bewertet werden: viel wichtiger ist hingegen die Tatsache, dass die entsprechende Behandlung auf den Erhalt eines dauerhaften Zahnersatzes ausgelegt ist.

Anders sieht das Ganze beim klassischen Zahnersatz aus: hier werden die Zähne oftmals durch Kronen oder Brücken insbesondere auch im Bereich der Zahnwurzel geschädigt. Langwierige und schmerzhafte Wurzelbehandlungen könnten gegebenenfalls die Folge sein. Mit derartigen Folgeerscheinungen muss bei Implantaten nicht gerechnet werden, da kein Nerv mehr vorhanden ist und es sich überdies um eine künstliche Zahnwurzel handelt.