Neu in der Implantologie: das Knochenvlies



Implantate sind aus der facettenreichen Welt der Zahnmedizin zweifelsohne nicht mehr wegzudenken. Entsprechend beeindruckend sind demnach immer wieder auch die wissenschaftlichen Erfolge, die in diesem Zusammenhang erzielt werden.
So ist es unlängst beispielsweise erfahrenen Wissenschaftlern gelungen, einen eventuellen Abbau von Knochensubstanz, welcher nach der Extraktion eines Zahnes unter Umständen innerhalb einer relativ kurzen Zeit erfolgen kann, effizient und nachhaltig zu reduzieren.

Ermöglicht wird dies durch ein speziell konzipiertes Kollagenvlies, welches vor allem auch aus ästhetischer Sicht im Rahmen der Zahnimplantologie unverzichtbar scheint. Denn Fakt ist, dass im Falle des Knochenabbaus insbesondere die so genannte vestibuläre Knochenlamelle in Mitleidenschaft gezogen werden kann, sodass das Einsetzen des Implantates gar nicht erst den gewünschten Erfolg bringen, ja, gegebenenfalls sogar starke Schmerzen beim Patienten verursachen kann.

Die zusätzliche Verwendung eines aus den elastischen Fasern von Schweinen hergestellten Kollagens minimiert hingegen die Resorption des Knochens in sehr entscheidendem Maße und wird darüber hinaus innerhalb von zwei bis drei Wochen in natürliche Knochensubstanz umgewandelt. Gänzlich anders also, als dies bei zahlreichen anderen Materialien der Fall ist. In der Tat ein herausragender, medizinischer Fortschritt.

Dementsprechend ist sich die Fachwelt einig: das speziell konzipierte Kollagenvlies ist also die perfekte Grundlage in der Implantologie. Dabei ist das zugrundeliegende Prinzip denkbar einfach, denn durch die hydrophilen Eigenschaften kann sich das mit Blut benetzte Vlies sehr leicht und rasch mit der Schleimhaut im Mund verbinden und trägt auf diese Weise dazu bei, dass die Perforation sicher verschlossen und somit das Einbringen des Knochenersatz-Materials zuverlässig und sicher im Zuge der Operation durchgeführt werden kann.