Zahnimplantate - der Behandlungsverlauf



Viele Menschen haben Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt. Dementsprechend stellt sich bei den meisten erst recht ein Gefühl des “Unwohlseins” ein, wenn es um eine Zahnimplantation geht.

Die meisten Patienten sind der Meinung, dass gerade ein solch’ entscheidender Eingriff mit Schmerzen verbunden ist. Das ist jedoch dank der heutigen, fortschrittlichen Medizin de facto nicht mehr der Fall.

Sicherlich: bei einer Zahnimplantation handelt es sich zwar um einen (meist kleinen) operativen Eingriff, bei dem allerdings eine in der Regel lokale Betäubung Schmerzen verhindert. Auch die Gabe zusätzlicher Analgetika trägt dazu bei, dass Wundschmerzen nach der Operation gar nicht erst entstehen müssen bzw. im “erträglichen Rahmen” bleiben.

Nach ersten, eingehenden, zahnärztlichen Untersuchungen und einer intensiven Beratung durch den behandelnden Zahnarzt erfolgt die Planung des entsprechenden Eingriffs. Im Zuge dessen erhält der Patient auch einen individuellen Heil- und Kostenplan. Im weiteren Verlauf der Behandlung werden dann die Implantate eingesetzt.

Je nach Knochen- und Gebissbeschaffenheit kann es durchaus möglich sein, dass eine vorherige Knochenaufbaumaßnahme durchgeführt werden muss. Erst im Anschluss daran erfolgt die eigentliche Einpflanzung der Implantate. (Für den Fall, dass bereits ein Zahnersatz vorhanden ist, wird dieser den neuen, individuellen Gegebenheiten im Mund angepasst.)

Unter Umständen muss in den nun folgenden, zwei bis drei Tagen mit Schwellungen, leichten Schmerzen (wie dies bei “klassischen” zahnärztlichen Behandlungen gegebenenfalls möglich sein kann) oder gar mit blauen Flecken gerechnet werden. Derartige Folgen kommen allerdings nur vereinzelt vor.

Die regelmäßigen Kontrolltermine beim Zahnarzt sollten unbedingt eingehalten werden. Nur so kann tatsächlich eine kontinuierliche Überwachung des Einwachsens der Implantate gewährleistet werden. Auch eine besondere Mundhygiene spielt ab jetzt eine sehr entscheidende Rolle. Insbesondere das Rauchen oder der Genuss von Alkohol ist nun tabu oder sollte zumindest (stark) reduziert werden, um Infektionen und schmerzhafte Entzündungen zu vermeiden.

Ist die Heilungsphase abgeschlossen, beginnt der Dentist mit der so genannten prothetischen Behandlung. Zusätzliche zwei bis zehn Sitzungen muss der Patient nun erneut in Kauf nehmen, denn jetzt erst wird der eigentliche Zahnersatz eingesetzt.

Wie lange die komplette Behandlung dauert, lässt sich im Vorfeld meist nicht pauschal bestimmen; dies hängt von der Art und dem Umfang der mit dem Eingriff verbundenen Therapie zusammen. Allgemein jedoch gilt, dass sie meist nach einem halben oder einem dreiviertel Jahr vollends beendet sein und der Patient von nun an Freude mit seinen “neuen” Zähnen haben kann.


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