Checkliste
Damit die Zahnimplantate im Ausland den gewünschten Behandlungserfolg zeigen und auch hinsichtlich der Kosten den gewünschten Vorteil für die Patienten bieten, ist eine intensive Vorbereitung notwendig. Nur so kann man sichergehen, dass keine unerwarteten Mehrkosten oder Aufwendungen entstehen.
- Internetrecherche über verschiedenste Kliniken und Zahnarztpraxen vergleichen.
- Ist die Internetseite der Klinik oder der Praxis sehr informativ und dennoch auch für Laien verständlich?
- Kann man durch die Internetseite die Technologie und die verschiedenen Behandlungsmethoden erkennen?
- Werden die Leistungen ausreichend beschrieben?
- Können Erfahrungsberichte, bzw. Bewertungen eingesehen werden?
- Sind detaillierte Informationen über die behandelnden Ärzte auf der Internetseite ersichtlich, um sich ein Bild über das Erfahrungspotential der Ärzte machen zu können?
- Preise und Leistungen der ausgesuchten Praxen und Kliniken sollten gegenübergestellt werden.
- Behandlungsmethoden und technische Ausstattung der Klinik oder Praxis genau hinterfragen.
- Die Möglichkeiten der Anästhesie genau hinterfragen.
- Eventuelle Garantieleistungen erfragen bzw. diese schriftlich anfordern.
- Erkundigungen über mögliche Komplikationen und deren Behandlung einholen.
- Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt im Ausland per Telefon, um so ein gewisses Vertrauen aufzubauen.
- Genaue Materialbeschreibung der Implantate einholen, diesbezügliche Bewertung anderer Ärzte hierzulande hinzuziehen.
- Das Material der Implantate sollte aus Titan oder Keramik bestehen, um keine allergischen Reaktionen hervorzurufen.
- Den Hersteller der Implantate nennen lassen und prüfen, ob es sich um ein Marken-Implantat oder eine Kopie mit schlechterer Qualität handelt.
- Anzahl der bereist durchgeführten Implantationen erfragen – je mehr Implantate ein Arzt bereits vorgenommen hat, desto mehr Erfahrung hat dieser in seinem Metier.
- Eventuell Röntgenbilder und weitere Informationen vom eigenen Zahnarzt übergeben lassen und an den behandelnden Implantologen im Ausland für einen möglichst zutreffenden Kostenvoranschlag weiterleiten.
- Bei Angeboten ohne vorherige Diagnose oder Weiterleitung der Daten des eigenen Zahnarztes könnte es sich um ein unseriöses Angebot handeln. Einer exakten Erstellung eines Kostenvoranschlages und eines Behandlungsplans sollte auf jeden Fall eine Voruntersuchung oder zumindest eine Ansicht der aktuellen Daten vorhanden sein.
- Erhält man ausführliche Informationen oder wird versucht, nur eine bestimmte Methode durchzusetzen?
- Kann man sich in der Praxis oder Klinik gut verständigen?
- Genaue Abfrage des Behandlungsablaufs zwecks genauer Planung der jeweiligen Aufenthaltsdauer im Ausland.
- Bestehen Verträge mit deutschen Kliniken zur Nachbehandlung oder muss diese vor Ort im Ausland durchgeführt werden?
- Welchen Zeitaufwand muss man für die Nachsorge einplanen?
- Beim Vergleich zwischen Angeboten von Kliniken für Zahnimplantate mit den Angeboten von Zahnarztpraxen darauf achten, ob Unterkunft, Verpflegung und Anreise beinhaltet sind.
- Die weiteren Kosten bei einem geplanten Zahnimplantat in einer Praxis berücksichtigen, falls diese nur die reine Behandlung beinhalten.
- Achtung bei superbilligen Angeboten: hier wird möglicherweise an der Qualität des Materials gespart!
- Kostenvoranschlag an die PKV oder die Krankenzusatzversicherung einreichen.
- Nach Erhalt der Zusage für eine ganze oder teilweise Kostenübernahme einen Termin zum Behandlungsbeginn vereinbaren.
- Falls kein Kombi-Angebot gewählt wird, eine geeignete Unterkunft in der Nähe der Praxis oder Klinik im Ausland suchen und anfragen.
- Anreise planen mit dem Auto und eventueller Zwischenübernachtung unterwegs – oder:
- Anreise planen mit einem Billigflieger-Angebot. Wichtig ist diesbezüglich, langfristig vorauszuplanen und zeitlich flexibel zu sein: so spart man Kosten ein.